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Herrenhäuser in Polen (außer ehemaliges Ostpreußen) A - Z

LABUNKI, POLEN

Das Schloss Labunki liegt nahe der polnischen Stadt Zamosc (früher: Samostje). Im 15. War es im Besitz der Familie Oleski. Anfang des 18. Jh. ging das Gut an die Familie Zamoyski. 1801 kaufte Stanislaw Grzebski. Dieser begann den Bau des Schlosses für seine Tochter Teofilia. Sie beendete den Bau. Architekt war Jan Chrystian Aigner. 1865 wurde das Gut an Familie Kaszkowski. Zum Gut gehörte ein umfangreicher Wirtschaftsbetrieb mit Brauerei, Brennerei, Mühle. Diese brachten eine wertvolle Gemälde- und Büchersammlung in dem Schloss unter. Im I. Weltkrieg wurde das Schloss durch deutsche, russische und österreichische Truppen geplündert und schwer beschädigt. 1920 wurde das Schloss von der Kosakenarmee Budjonnys besetzt. In den 1930er Jahren wurde das Schloss renoviert aber bereits im II. Weltkrieg 1940 durch russische Truppen wieder verwüstet. Letzter Besitzer war Labedzki. Dieser verließ das Schloss 1944Ein ortsansässiger Lehrer organisierte eine teilweise Renovierung des Schlosses. Nach dem Krieg war in dem Schloss eine Schule untergebracht. Heute befinden sich in dem sanierten Schloss kirchliche Einrichtungen. Das klassizistische Gebäude wurde 1812 gebaut. Es wird an der Auffahrtseite durch einen 4-Säulenportikius geschmückt. Eine Besonderheit ist die Hochterrasse auf der Parkseite, die über die gesamte Länge der Südfassade geht und auf 10 Säulen ruht. 

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