Lost Places & Unlost Places Ostpreussen - Polen, Russland, Litauen

Polen mit Masuren J - L

Jäglack - Jeglawki, Ostpreussen - Polen

Das ehemalige Gut Jäglack liegt unweit von Srokowo (dt.: Drengfurt) an einem kleinen See. Über die frühe Geschichte zur Zeit des Deutschen Ritterordens ist außer seiner Existenz wenig bekannt. Von 1821 (andere Quellen 1825) bis 1945 war das Gut im Besitz der Familie Siegfried. Zur Ordenszeit stand am Platz des heutigen Schlosses bereits ein fester Bau als Jagdhaus, dass 1377 erbaut wurde. Aus dieser Zeit sind noch Kellergewölbe erhalten geblieben. Dieser Bau wurde wohl beim Tatareneinfall Mitte des 17. Jh. zerstört. Das neue Herrenhaus im englischen, neogotischen Stil stammt aus dem Jahr 1848. Zu dem Schloss gehörte eine schöne Parkanlage, von der heute nur noch wenige Reste zu finden sind. Der letzte deutsche Besitzer war Werner Siegfried. Im Ort Jäglack wurde 1934 der Schriftsteller Arno Surminski geboren. Der Ort mit seinem Schloss bildet den Rahmen in seinem berühmten Buch „Jokehnen – oder wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland“. Nach dem Krieg war das Schloss Sitz eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebes. Seit 2001 ist die Anlage in Privatbesitz. Bis in die heutigen Tage finden mit Unterbrechungen an dem Schloss Renovierungsarbeiten statt.

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Jäskendorf, Jaeskendorf - Jaskowo, Ostpreussen - Polen

Jaskowo liegt ca. 28km nordwestlich von Ostroda (dt.: Osterode) entfernt. Das Dorf wird 1308 urkundlich erwähnt, als es an Heinrich Bartmann vergeben wird. Von 1660 bis 1747 gehörte es der Familie Köhne von Jaski, auf die vermutlich auch der Gutsname zurückgeht. Kurzzeitig war das Anwesen im Besitz der Familie von Korff und ab 1791 bis 1945 durch Familienbande der mächtigen Familie Finck von Finckenstein. Nach dem 2. WK diente das Gut als Erholungsheim des polnischen Militärs. Später gehörte es zum Gut in Plekity (dt.: Plenkitten). Heute befindet sich das Gut in Privatbesitz und wurde saniert. 1721 wurde auf einer Anhöhe am Jäskendorfer See (poln.: Jez. Jaskowske) das barocke Gutshaus mit Mansarddach erbaut. 1776 wurde das Gutshaus umgestaltet. Im 19. Jh. brannte das Herrenhaus aus und wurde weitestgehend im Original wieder aufgebaut. In dieser Zeit wurde ein Seitenflügel hinzugefügt. Im Dreiecksgiebel findet sich noch heute die Wappenkartusche der Familie Finckenstein. Im Innern sind Stuckarbeiten erhalten geblieben. Insgesamt handelt es sich um einen sehr harmonischen Bau. Zum Gut gehörte ein Landschaftspark mit altem Baumbestand.

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Jagotschen, Gleisgarben - Jagozcany, Ostpreussen - Polen

Der kleine Ort liegt westlich von Goldap (dt.: Goldap) unmittelbar an der Grenze zum Kaliningrader Gebiet. Der Ort wurde 1938 in Gleisgarben umbenannt. Das Gut gehörte einer Familie Dalheimer. Das Gutshaus entstand durch den Architekten Fritz Schopohl aus Berlin. Mehr Informationen ließen sich nicht ermitteln. Vermutlich existiert es heute nicht mehr.

 

Juditten - Judyty, Ostpreussen - Polen

Unweit von Bartoszyce (dt.: Bartenstein), naher der Grenze zu Kaliningrad, befindet sich die Gutsanlage von Juditten. Das Gut hat die Zeiten fast unzerstört überdauert. Die Geschichte des Gutes beginnt bereits zur Ordenszeit. Seit 1711 bis 1944 war das Gut im Besitz der Familie von Kunheim, die ursprünglich aus dem Elsass kam und mehrere Güter in Ostpreußen besaß. Ab dem 18. Jh. war das Gut der Stammsitz der Familie und erlebte seine Blütezeit. 1847 übernahm Wilhelm von Kunheim den Besitz. Er war mit Fanny van der Groeben aus Groß Schwansfeld (poln.: Labednik) verheiratet. Er baute 1862-1863 das noch heute existierende Herrenhaus mit neugotischen und spätklassizistischen Merkmalen. Der schlichte Bau in roter Ziegelausführung macht das Herrenhaus zu etwas Besonderem. Nach dem Krieg war in dem Herrenhaus das staatliche Gestüt Liesken (poln.: Liski) mit einem Kindergarten und Wohnungen untergebracht. In den 1980er Jahren wurde das Haus geräumt. Seit 1998 ist das ehemalige Herrenhaus in Privatbesitz. 2014 machte das Haus keinen gepflegten oder genutzten Eindruck. Der vorgelagerte Park war völlig verwildert. 2020 war das Herrenhaus saniert und bewohnt. Teile des Gutsparks waren gepflegt. Leider ist das Gut von einer hohen Mauer umgeben, so dass kaum ein Blick auf das schöne Herrenhaus möglich ist. Etwas abseits sind auch noch Wirtschaftsgebäude erhalten.

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Kallisten - Kalisty, Ostpreussen - Polen

15km südwestlich von Dobre Miasto (dt.: Guttstadt) liegt an Flussbogen der Pasleka (dt.: Passareg) das ehemalige Rittergut Kallisten (früher auch Kalisten, Colisten, Kolisten) mit seinem kleinen Herrenhaus. Der Ort wird bereits um 1427 erwähnt. Seit 1696 bis 1945 war das Gut im Besitz der Familie von der Groeben. Ab den 1920er Jahren wurde das Gut durch einen Verwalter bewirtschaftet. Heute befindet sich das Anwesen in Privatbesitz und wird als Wohnhaus genutzt. Das kleine, eingeschossige Herrenhaus mit seinem Mittelrisalit an der Auffahrtseite stammt aus dem 18. Jh. und wurde im spätbarocken Stil erbaut.

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KLein Dombrowken, Dammfelde - Dabrowka Mala, Ostpreussen - Polen

Etwa 10km nordwestlich von Wegorzewo (dt.: Angerburg) befindet sich das ehemalige Gut Klein Dombrowken. Die Gründung des Dorfes geht auf das Jahr 1552 (andere Quellen: 1482) zurück. Es handelte sich um ein kleineres Gut. Ende des 19. Jh. war das Anwesen im Besitz der Familie Leitner. Anfang des 20. Jh. gehörte es der Familie Labesius. Diese erweiterte das Gut und beschäftigte sich u.a. mit Pferdezucht. Der Ort wurde 1938 in Dammfelde umbenannt. Nach dem Krieg befand sich ein staatlicher Landwirtschaftsbetrieb auf dem ehemaligen Gut. 2020 stand das ehemalige Gutshaus auf dem Gelände eines privaten Landwirtschaftsbetriebes und wurde bewohnt. Das Gutshaus entstand zwischen 1914 und 1917. Das wird durch die über dem Eingang noch heute befindlichen Jahreszahlen bestätigt. Vermutlich wurde das Herrenhaus auf älteren Grundmauern errichtet. Das kleine, kompakte Herrenhaus mit seinem hohen Walmdach wird durch einen Balkon über dem Eingang und einen seitlichen, halbrunden Mittelrisalit geschmückt. Außerdem wurden die Gebäudeecken mit Lisenen verziert. Neben dem Gutshaus existieren auch noch Wirtschaftsgebäude. Es sind noch Reste einen Gutsparks erhalten.

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Klimken - Klimki, Ostpreussen - Polen

Das ehemalige Gut liegt nur ca. 7km nordwestlich von Wegorzewo (dt. Angerburg) entfernt. Das Rittergut zum Dorf Tieselwohl wurde 1560 an Wilhelm von Dalitz verliehen und in Klimken umbenannt. Durch die Pest 1710 starben sämtliche Dorfbewohner und das Gut stand leer. Im 19. Jh. war das Anwesen dann im besitz der Familie Totenhöfer. 1920 war die Familie Willrath Besitzer des Gutes. Das 11-achsige Herrenhaus mit Mansarddach stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. 2020 wurde das gut erhaltene Haus als Wohnhaus genutzt. Neben dem Gutshaus sind auch mehrere Wirtschaftsgebäude erhalten.

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Klonau - Klonowo, Ostpreussen - Polen

Der kleine Ort liegt ca. 20km südlich von Ostroda (dt.: Osterode). Er wurde bereits um 1349 urkundlich erwähnt. Der Ortsname geht vermutlich auf das prußische Wort „Klon“ für „Ahorn“ zurück. Ahornbäume gab es zahlreich in der Gegend. Das Gut wurde 1530 an Hans und Jorgen von der Gablenz vergeben. Später war das Gut im Besitz der Familie von Finckenstein. Durch wirtschaftliche Schwierigkeiten musste das Gut versteigert werden. Der Besitz wurde zusammen mit anderen Gütern vom Verwalter der Finckensteinschen Güter, Georg Heinrich Negenborn. Nach dessen Tod erbten seine Kinder Richard und Eduard diesen Besitz. Klonau ging dabei an Richard Negenborn. Nach dessen Tod gelangte das Gut in die Hände seines Bruders. Später erbete Richards Sohn, Gerhard, das Gut. 1901 wurde Gerhard geadelt. Sein Sohn Richard führte das Gut weiter. Das auf einer Anhöhe gelegene Gutshaus mit seinem Aussichtsturm wurde 1865 das heutige Herrenhaus unter Erweiterung eines früheren Gebäudes im italienischen Stil errichtet. 2004 wurde das Gebäude umfassend durch private Hand saniert. Neben dem Gutshaus sind auch noch Wirtschaftsgebäude erhalten.

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Klotainen, Adlig KLothainen - Klutajny, Ostpreussen - Polen

Das ehemalige Gut liegt ca. 10km südsüdöstlich von Lidzbark Warminski (dt.: Heilsberg) entfernt am Jezioro Symsar (dt.: Sinsersee). Über das Gut ist leider kaum etwas in Erfahrung zu bringen. Nur so viel, dass um 1810 ein Gutsbesitzer von Mathy das Gut besessen haben muss. Klotainen hatte um 1910 ca. 160 Bewohner. 1941 war hier die motorisierte Sanitätskompanie 2/253 untergebracht. Das Gutshaus gibt es nicht mehr. Es ist bislang auch nicht ganz klar, ob das dargestellte einstöckige Gebäude mit Mansarddach und zweistöckigem Mittelrisalit und ovalem Okulus oder das anderthalbgeschossige Haus mit Walmdach und neogotischem Mittelrisalit das eigentliche Herrenhaus war.

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Korklack - Kurklawki, Ostpreußen - Polen

Auf dem Gebiet des Gutes Korklack befand sich bereits eine prußische Ansiedlung. Der Name geht zurück auf das prußische Wort Kurkolaucks und bedeutet „Feld des Gottes Kurko“. Mitte des 14. Jh. wurde das Gebiet als Gut durch den Hochmeister des Deutschen Ordens verliehen. 1540 fiel das Gut an die Familie von Friedrich von Hohendorff. Ende des 17. Jh. ging der Besitz an die Familie von Schlieben auf Birkenfeld und wurde Teil der Gutsherrschaft Birkenfeld. 1786 verkauften Familienmitglieder das Gut an den späteren Generalleutnant und Grafen Carl Friedrich von Klinckowstroem. 1798 erfolgte der Bau des bescheidenen, barocken Gutshauses. 1816 starb Graf Carl Friedrich von Klinckowstroem und das Gut ging an den zweiten Sohn Karl Friedrich. Bis 1908 blieb das Anwesen im Besitz der Familie Klinckowstroem, musste dann aber auf Grund finanzieller Schwierigkeiten verkauft werden. Das Gut wurde von Lazlo von Egan-Krieger übernommen. Lazlo fiel bereits am Anfang des I. Weltkrieges an der Westfront. Korklack wurde währenddessen durch russischen Truppen verwüstet, danach aber wiederaufgebaut. Die Witwe von Lazlo, Marie, heiratete Erich Freiherr von Campenhausen, einen baltischen Adligen. Viele Adlige waren auf der Flucht vor den Kämpfen im Baltikum in Korklack zu Gast, u.a. Luise von Baer oder Baroness von Stackelberg. Im Dezember 1944 flüchtete Marie von Camphausen vor der herannahenden Front, wurde aber in deren Verlauf durch Rotarmisten erschossen. Das Gutshaus Korklack wurde nach dem II. Weltkrieg komplett abgetragen. Reste der Wirtschaftsgebäude sind teilweise vorhanden.

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Kotzargen / Eichhöhe - Koczarki, Ostpreußen - Polen

Das ehemalige Gut liegt ca. 10km südöstlich von Ketrzyn (dt.: Rastenburg) entfernt. Der Ort wurde 1929 in Eichhöhe umbenannt. Das eingeschossige, langgestreckte Herrenhaus wurde in der 2. Hälfte des 19. Jh. errichtet. Das Gutshaus war 2020 teilweise saniert und genutzt. Neben dem Gutshaus sind auch Wirtschaftsgebäude erhalten geblieben. Leider ließen sich bislang keine weiteren Details über das Gut und seine ehemaligen Besitzer ermitteln. Der Ort und die dort lebende ostpreußische Familie Roczig (dt.: Roßig) stand im Mittelpunkt von zwei Fernsehsendungen des deutschen Fernsehens, „Ostern in Masuren“ und „Weihnachten in Ostpreußen“.

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Kraftshagen - Krawczyki, Ostpreussen - Polen

Das ehemalige Gut liegt ca. 8km südlich von Bartoszyce (dt.: Bartenstein) entfernt. Das Gut wird um 1374 erstmals erwähnt. Seit dem 16. Jh. bis in die 1930er Jahre befand sich das Anwesen im Besitz der Familie von Dönhoff. Danach wurde das Gut verlassen und ein Lager des Reichsarbeitsdienstes RAD eingerichtet. Das zweistöckige Gutshaus mit Mansarddach wurde auf L-förmigem Grund angelegt. Eine Seite wurde durch eine Veranda und einem Eckturm geschmückt. Das Gebäude hat die Zeiten stark umgebaut die Zeiten als Schule überdauert. Die Schmuckelemente wurden bei den Umbauten entfernt und auch das Dach durch ein bescheidenes Flachdach ersetzt.

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Lackmedien - Debiany, ostpreussen - Polen

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Lamgarben - Garbno, Ostpreussen - Polen

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Landskron - Smolanka, Ostpreussen - Polen

Unweit von Bartoszyce (dt.: Bartenstein) liegt das nahezu unversehrte Gutshaus von Landskron. Der Bau wurde im schlichten, klassizistischen Stil erbaut. Das Haus ist weitestgehend Baugleich mit dem nur wenige Kilometer entfernten Gutshaus von Roschehnen. Über die Geschichte des Gutes Landskron ließ sich nur wenig ermitteln. Heute wohnen mehrere Familien in dem ehemaligen Gutsgebäude.

 

Langheim - Lankiejmy, Ostpreussen - Polen

Das Gut im ehemaligen Kreis Rastenburg (poln.: Ketrzyn) unweit von Korsze (dt.: Korschen) wurde 1728 vom polnischen Oberst Heinrich Wilhelm von der Groeben (1657 – 1729) erworben. Der Ort selbst wurde bereits 1367 gegründet. Das Gut wurde nach dem Tod von Heinrich Wilhelm 1729, um Erbstreitigkeiten unter den vier Söhnen zu vermeiden, in eine Stiftung überführt. Das Schloss wurde als eine der letzten ostpreußischen Schlösser als barocke Anlage aber im klassizistischen Schnitt 1805 nach Entwürfen von David Gilly erbaut. Es brannte 1945 beim Einmarsch der Roten Armee völlig aus. Der letzte Herr auf Langheim war Georg von der Groeben (1897 -1951). Über das gezeigte Gutshaus Langheim konnte nichts in Erfahrung gebracht werde. Eventuell handelt es sich um einen Herrensitz in der Nähe von Langheim.

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Lauck, Lauk - Lawki, Ostpreußen - Polen

Das barocke Schloss zu Lauck im ehemaligen Kreis Preußisch-Holland (poln.: Paslek) unterhalb von Braniewo (dt.: Braunsberg) wurde um 1700 durch Christoph Friedrich zu Dohna erbaut. Vorher bestand hier ein Jagdhaus. Auffallend an dem Bau war die strenge, hochgezogene Fassade, die auf ein repräsentatives Säulenportal verzichtete. Der Architekt ist unbekannt. Um 1870 wurde der stimmige Eindruck des Schlosses durch einen Anbau stark beeinträchtigt. Der Ort wurde bereits 1376 gegründet. Das Gut war seit 1525 in Dohnaschem Besitz. Lauck gehörte mit Schlobitten, Schlodien und Reichertswalde zu den vier großen Besitzungen der Dohnas. Lange Jahre hatte das Gut mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Nach dem Aussterben der Reichertswalder Dohna-Linie 1878 zogen die Dohnas in das Schloss zu Reichertswalde. Das Schloss in Lauck wurde vermietet und verfiel langsam. 1935 wurde das Gebäude abgetragen und gehört damit zu den wenigen Schlössern, die bereits vor dem II. Weltkrieg und durch den Willen der Besitzer aufhörten zu existieren.

 

Launingken, Sanden - Olownik, Ostpreussen - Polen

Das ehemalige Gut lag unmittelbar an der Grenze zum Kaliningrader Gebiet im Kreis Wegorzewo (dt.: Angerapp). Der Ort hieß ursprünglich Olownicken, im 18. Jh. in Launigken, später Launingken, wurde 1938 in Sanden umbenannt. Vor dem Krieg hatte der Ort ca. 500 Einwohner. Besitzer vor dem Krieg war die Familie von Sanden, der auch das Gut Klein Guja (nicht mehr existent). Mitte des 19. Jh. kaufte Walter von Sanden das Gut. 1911 übernahm Walter von Sanden das Gut von seinen Eltern. Neben der eigentlichen Landwirtschaft gehörten auch eine Ziegelei und ein Forstbetrieb zum Besitz. Im 1. Weltkrieg war das Gut 3 Wochen lang von Russen besetzt.Bereits im Oktober 1944 musste Launingken vor der herannahenden Front aufgegeben werden. Das Gutshaus wurde am Ende des 2. Weltkrieges zerstört.

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Legienen - Legyny, Ostpreussen - Polen

Das ehemalige Gut liegt ca. 8km südlich von Reszel (dt.: Rössel) am Jezioro Leginskie (dt.: Legiener See). Frühere Namen waren Laghinen und Legynen. Der Namen führt sich wohl auf das Wort „Legas“ zurück, das so viel wie „Litauer“ bedeutet. Der Ort wurde bereits 1346 gegründet. Anfang des 15. Jh. gehörte das Land der Familie Oelsen. Legienen hatte um 1939 ca. 550 Einwohner. Leider konnten keine weiteren Fakten zu dem Gut ermittelt werden. Das Gutshaus wurde vor seiner Zerstörung als BDM- Führerinnen-Schule genutzt. Das Gutshaus existiert nicht mehr.

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Lehnarten - Lenarty, Ostpreussen - Polen (Lost Place)

Der kleine Ort liegt ca. 10km nördlich von Olecko (dt.: Treuburg), nahe Biala Olecka (dt.: Billstein) entfern. Das ehemalige Gutshaus liegt versteckt auf einer Anhöhe in dichtem Gebüsch am Ortsrand. Das Land Lehnarten an der Weiss (poln.: Biala) wurde als Beigabe zum Gut Kujawa dem Balthasar Zenger verliehen. Im 17. Und 18. Jh. gehörte der Besitz den polnischen Adelsfamilien Krainski, Wieckowski und Ciesielski. Ende des 19. Und Anfang des 20. Jahrhundert gehörte das Gut einer Familie Wachsmann. 1932 war das Gut im Besitz von Ilse Wachsmann. Der Gutsverwalter war Gottfried Weber. Zu dieser Zeit umfasste das Gut knapp 700 ha Land. In der ersten Hälfte des 19. Jh. wurde das klassizistische Herrenhaus errichtet. Zu der Zeit wurde Lehnarten Hauptsitz des Gutes und Kujawa Vorwerk. Zum Gut gehörte auch eine Brennerei. Das Gutshaus ist völlig verwahrlost. Im Inneren lassen sich Überreste einer edlen Stuckverzierung an den teils eingestürzten Decken erkennen. Weitere Details zum Gut und dessen Besitzern konnten nicht ermittelt werden.

 

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Lindenau - Lipowina, Ostpreussen - Polen

Ca. 10km südwestlich von Braniewo (dt.: Braunsberg), im ehemaligen Kreis Heiligenbeil (russ.: Mamonowo), nahe zur heutigen Grenze zum russischen Kaliningrader Gebiet lag das ehemalige Gut Lindeau. Das Gut wird bereits um 1339 erwähnt. Zu jener Z eit war wohl ein Nikolau Tolkyne der Besitzer. 1444 verkauft Jost von Kirstansdurff das Gut. Ab 1567 war das Anwesen im Besitz der Familie von Kalnein auf Kilgis. Da es keine männlichen Erben gab, ging 1704 der Besitz an den Schwiegersohn der Familie, Joachim Melchior von Bredow. 1739 kaufte zunächst Friedrich Leopold von Gessler das Gut. Nur wenige Tage später verkaufte dieser das Anwesen an seinen Schwager, Sigismund Zeigut-Stanislawski, der mit Prinzessin Luise Albertine Holstein-Sonderburg-Beck verheiratet war, das Gut. Um 1820 war das Gut hoch verschuldet und wurde versteigert. Käufer war ein Oberst Heinrich von Wolki. 1835 ging das Gut durch Verkauf in den Besitz der Familie des Burggrafen Friedrich zu Dohna-Lauck über. Danach war die Familie von Friedrich Detlev Cord von Restorff ab 1864 der Besitzer. Letzter Besitzer bis 1945 war Horst von Restorff. Ein erstes Gutshaus wurde um 1650 durch Albrecht von Kalnein erbaut. Das neue, kleine Schloss Lindenau mit seinem hohen Mansarddach wurde vermutlich durch Joachim Melchior von Bredow erbaut und durch Sigismund Stanislawki umgebaut, wenn nicht sogar erbaut. Im Stil eiferte er seinem Bruder nach, der das barocke Schloss Hoppenrade bei Oranienburg besaß. An der Auffahrtseite hat das einstöckige Gebäude nur einen flachen Mittelrisalit. Auf der Parkseite schmückt jedoch ein polygonaler Risalit die Fassade. Der Risalit wurde mit dem Wappen der Familie Stanislawki gekrönt. Das Schlösschen war durch einen Park umgeben. Der Park enthielt Pavillons, künstliche Grotten, Teiche mit einer künstlichen Insel. Im 2. Weltkrieg wurden viele Flüchtlinge und ein Stabsquartier der Wehrmacht in dem Schloss untergebracht. Das Schloss wurde im 2. Weltkrieg durch russische Soldaten geplündert, blieb aber unversehrt. Nach dem Krieg war hier ein Landwirtschaftsbetrieb eingerichtet. Das Schloss wurde durch einen Brand 1978 schwer beschädigt und blieb lange Zeit als Ruine erhalten. 2020 war das Schloss durch private Hand weitestgehend saniert.

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Lötzen - Gizycko, Ostpreussen - Polen

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Losgehnen - Lusiny, Ostpreussen - Polen

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Loszainen, Lossainen - Lezany, Ostpreußen - Polen

Im ehemaligen Kreis Rössel (poln.: Reszel) ca. 10km südlich der ehem. Kreisstadtam Legienskie-See (dt.: Legienersee), Das Dorf wurde bereits um 1359 gegründet. Vermutlich gehörte das Gut früher zum Gut Legienen (poln.: Leginy) und wurde erst im 18. Jh. selbstständig. 1885 ging da Gut durch Kauf an die Familie von Gustav Fischer. Sein Sohn war Konteradmiral und wurde 1910 geadelt. Er nannte sich Fischer-Loßainen. Das Herrenhaus wurde vermutlich um 1910 im damals modernen neobarocken Stil mit Mansarddach und polygonalen Türmen erbaut. Viele architektonische Details zieren das Haus. Im Innern ist einiges an Ausstattungselementen erhalten geblieben. Das Herrenhaus ist von einem eindrucksvollen Park umgeben. Im II. Weltkrieg wurde das Herrenhaus kaum beschädigt, jedoch stark geplündert. Nach dem Krieg gehörte das Gut zur Universität Olsztyn (dt.: Allenstein). Heute befindet sich das Gut in Privatbesitz und ist in einem gepflegten Zustand.

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Loyden - Lojdy, Ostpreussen - Polen

Nur ca. 5km von Bartoszyce (dt.: Bartenstein) liegt etwas versteckt das ehemalige Gut Loyden. Vermutlich um 1342 wird die Gegend als Gut dem aus dem holländischen Leyden stammenden Ritter Gerkoni de Leyde verliehen. Das Gut gehörte im 17. Jh. der aus Masuren stammenden Familie Myslety.  Ab 1861 bis 1945 war das Anwesen im besitz der Familie Negenborn. Diese Familie errichtete auch das Gutshaus. Das Gut beschäftigte sich mit Viehzucht und Milchwirtschaft. Nach dem 2. Weltkrieg war in das Gut Sitz eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebes. Das neoklassizistische Gutshaus wurde auf den Grundmauern eines älteren, im 19. Jh. zerstörten Gutshauses um 1877 errichtet. Der eineinviertelgeschossige Zentralbau wird von zwei zweigeschossigen Flügeln eingefasst. Anfang des 20. Jh. wurde seitlich ein weiterer eingeschossiger Flügel angefügt. Bis in die 1080er Jahre wurde das Gutsgebäude kaum gepflegt, aber dann saniert. Das ehemalige Gutshaus liegt noch heute in einer Parkanlage und befindet sich sehr gepflegt in Privatbesitz.

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Lupken - Lupki, Ostpreussen - Polen

Lupki liegt ca. 5km nordöstlich von Pisz (dt.: Johannisburg) entfernt am Jezioro Ros (dt.: Rosch-See). 1483 wurde bereits das Rittergut Lupken gegründet. Zum Gut gehörten zahlreiche Wirtschaftsgebäude. Um 1910 lebten ca. 300 Einwohner in Lupken. Um 1940 war in dem Gutshaus ein Schulungszentrum der NSDAP eingerichtet. Das Gutshaus wurde im 18. Jh. erbaut und im 19. Und 20. Jh. erweitert. In den 1990er Jahren brannte das Gutshaus, wie so viele andere auch, aus. Es wurde jedoch saniert und ist heute ein Schulungsgebäude, dass 2017 sogar noch einmal erweitert wurde. Bis heute ist der Gutspark erhalten. Über die früheren Besitzer des Gutes konnte bislang nichts ermittelt werden.

 

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