Lost Places & Unlost Places  ehemaliges Ostpreussen - Polen, Russland, Litauen

Polen mit Masuren T - Z

Tannenberg - Stebark, Ostpreussen - Polen

Der kleine Ort Stebark (dt.: Tannenberg) liegt ca. 25km südlich von Ostroda (dt.: Osterode) nahe dem bedeutungsvollen Schlachtfeld Grünfelde-Tannenberg. Das Rittergut existierte schon im 14. Jh. Im 16. Jh. gehörte das Gut der Familie Finck von Finckenstein in Gilgenau und danach der Familie Brandt. Zu Beginn des 20. Jh. war das Gut im Besitz der Familie Pagel, die vermutlich auch das kleine Herrenhaus erbaute. Zum Gut gehörte ein kleiner Park, der auch einen kleinen Familienfriedhof enthielt, der bis heute erhalten ist. Das Gutshaus war nach dem Krieg im Besitz eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebes. Noch im Jahr 2013 war das Gutshaus in einem ruinösen Zustand mit zugemauerten Fenstern und leidlich geschütztem Dach.

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Theuernitz - Turznica, Ostpreussen - Polen

Der kleine Ort liegt etwas südwestlich von Ostroda (dt.: Osterode). Über das Gut und dessen Besitzer ließen sich keine Fakten ermitteln.

 

Thiergarten - Trygort, Ostpreussen - Polen

Das kleine ehemalige Gut liegt nur ca. 5km westlich von Wegorzewo (dt.: Angerburg) am Jezioro Mamry (dt.: Mauersee). Über das Gut ließen sich nur sehr wenig Fakten ermitteln. Es ist nur bekannt, dass Ludwig von Schaffrath 1688  das Gut zusammen mit dem Gut Reussen (poln.: Ruska Wies) erwarb. Er besaß auch das Gut Gansenstein (poln.: Brozowka). 1785 war es im Besitz der Familie von Drigalski. Weitere Fakten konnten bislang nicht ermittelt werden.

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Tolks - Tolko, Ostpreussen - Polen

7km westlich von Bartoszyce liegt in einem weitläufigen Park hinter einem hohen Zaun das Gutshaus von Tolko. Der ursprüngliche Name Tolks geht vermutlich auf einen frühen prußischen Besitzer zurück. Eine breite Auffahrt hält auf den symmetrischen Bau zu. Das einstige Rittergut wurde im 14. Jh. gegründet. Ab Mitte des 16. Jh. war es im Besitz der aus Böhmen und Mähren stammenden Familie von Tettau. In dieser Familie verblieb das Anwesen bis 1945. Ein bedeutendes Familienmitglied war Georg von Tettau (1834 bis 1930). Er war Komtur des Johanniterordens. Sein Wappen mit den beiden Johanniterkreuzen ist noch heute über dem Haupteingang zu sehen. Nach dem Krieg wurde Tolks in ein staatliches Gut umgewandelt. Im Herrenhaus wurden Büros und Wohnungen untergebracht. Durch fehlende Finanzen verkam das Herrenhaus zusehends. Das Anwesen stand kurz vor dem Abriss. Nur auf die Initiative des Direktors des Landwirtschaftsbetriebes wurde das Gut erhalten und die Sanierung geplant. In den 1980er Jahren wurde mit den umfangreichen Sanierungsarbeiten begonnen. Nach der Auflösung des staatlichen Gutes in den 1990er Jahren gelangte es 1996 in Privatbesitz. 2020 schien das Gutshaus jedoch leer zustehen und der Park sah verwildert aus. Das erste Herrenhaus wurde wohl ebenfalls im 16. Jh. errichtet. Das bis heute erhaltene Herrenhaus wurde Ende des 17. Jh. auf den Resten des ursprünglichen Gebäudes im barocken Stil errichtet. Der Rechteckbau wird an der Auffahrtseite durch zwei symmetrische Risalite mit geschweiften Giebeln geschmückt. Auf der Rückseite führt an einer Holzterrasse eine Treppe in den Park. Zum Gut gehörte eine barocke Parkanlage und viele Wirtschaftsgebäude aus dem 17. Jh. Das der Wirtschaftshof wurde auf der anderen Straßenseite noch einmal stark erweitert. Tolks war berühmt für seinen florierenden Wirtschaftsbetrieb und seine Pferdezucht.

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Tolkynen, Tolksdorf - Tolkiny, Ostpreussen - Polen

Das ehemalige Gut liegt nur ca. 10km nordwestlich von Ketrzyn (dt.: Rastenburg) entfernt. Der Adelssitz in Tolksdorf erhielt seine Handfeste bereits 1344. Anfang des 15. Jh. wurde hier eine Wehrkirche errichtet. Das Gut war im 17. Jh. im Besitz der Familie zu Eulenburg.  Ende des 17. Jh. wurde das Anwesen an die Familie von der Groeben verkauft. Danach ging das Gut an die Familie des Oberleutnants Du Rosey. 1772 kaufte Antoinette Wilhelmine von Bonin den Besitz. Durch Heirat ging das Gut an die Familie von Borcke. Durch die Heirat von Maria Agnes von Borcke ging der Besitz in die Familie zu Dohna. Hier verblieb es bis zum Kriegsende. Der letzte Besitzer war Heinrich Graf zu Dohna-Schlohbitten (1882 – 1944), der wegen der Beteiligung am Hitlerattentat hingerichtet wurde. Zum Gut gehörte das Vorwerk Plötnick (poln.: Plutniki), wo noch ein kleines Herrenhaus erhalten geblieben ist, dass als Witwensitz und Beamtenwohnung diente. Tolksdorf besaß einen starken Landwirtschaftsbetrieb, zu dem auch eine Trakehnerzucht gehörte. 1650 wird das Schloss, dass im 16. Jh. erbaut wurde, durch den brandenburgischen Hofbaumeister Georg Müller im barocken Stil umgebaut. 1830 erfolgt die erneute Umgestaltung im spätklassizistischen Stil und Querbauten wurden hinzugefügt. Zum Ende des II. Weltkrieges wurde Tolksdorf als „Festung“ verteidigt. Das Schloss ging bei den Kampfhandlungen verloren. Nur noch das Hoftor, Kellergewölbe und Vorwerksgebäude sind erhalten geblieben. Im Hoftor findet sich ein Wappenstein der Familie von Borcke aus dem Jahr 1676. Um 1910 hatte Tolkynen ca. 200 Einwohner.

 

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Trautenau - Trutnowo, Ostpreussen - Polen

Nur ca. 15km südlich von Bartoszyce (dt.: Bartenstein) findet sich versteckt, inmitten von Feldern das kleine, aber außergewöhnliche Herrenhaus von Trutnowo. Es ist nur schwer zu finden, da der Ortsname irreführend ist, da das Anwesen weit außerhalb von Trutnowo liegt. Das Dorf wurde 1365 als Trutenow gegründet und gehörte den Bischöfen von Ermland. Ab 1772 bis zum Anfang des 19. Jh. war das Dorf im Besitz des Königs. Im 19. Jh. gab es hier drei Güter. Davon lagen zwei Außerhalb des Dorfes. Das Gut, dass dem Dorf Wuslack (poln.: Wozlawki) nahe lag, beherbergt bis heute das interessante Herrenhaus. Es war bis 1945 im Besitz eines Herren Schwack, der bis heute als Geist sein Unwesen in dem Herrenhaus treiben soll. Der rote Klinkerbau wurde 1906 eklektizitisch im Villenstil auf L-förmigem Grundriss erbaut. Das Gutshaus wird durch flache Risalite und weißem Tünchdekor geschmückt. Fenster und Türen wurden im Jugendstil aus Holz gearbeitet und sind z.T. bis heute erhalten. Der Freundliche Gutsbesitzer gewährt auf Nachfrage einen Blick in das Innere. Hier finden sich noch gut erhaltene Kaminöfen. Zu dem Gutshaus gehörte ein Park, dessen Reste jedoch in den 1980er Jahren abgeholzt wurden.

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Tüngen - Bogatynskie, Ostpreussen - Polen

Das sehr schön sanierte Gutshaus liegt in einem Park ca. 7km von Orneta (dt.: Wormditt) entfernt. 1282 wird Tüngen erstmals erwähnt als es an die Familie von Tungen verliehen wurde. Auf diese Familie geht der Ortsname zurück. Im 19. Jh. war die aus Holland stammende Familie Blell-Tüngen Besitzer des Anwesens. Ab 1882 war das Gut im Besitz der Familie des Grafen von Kanitz. Diese Familie hatte Ihren Hauptsitz in Podangen (poln.: Podagi). Die Familie Kanitz nahm umfangreiche Umbaumaßnahmen an dem Gutshaus vor. Nach dem Tode von Hans Graf von Kanitz, 1913) nutzte seine Frau, Marie (geb.: Gräfin von Bismarck-Bohlen) das Anwesen bis 1929 als Witwensitz. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Herrenhaus als Wohnhaus für Angestellte des neugegründeten staatlichen Landwirtschaftsbetriebes genutzt. Leider wurden nur minimale Maßnahmen zum Erhalt des Hauses unternommen. Viele Details im Innern gingen in der zeit verloren. Ein neuer Pächter konnte in den 1990er Jahren das Haus nicht halten. Das zweigeschossige Herrenhaus mit Mansarddach und dreigeschossigen Mittelrisaliten auf der Vorder- und Rückseite wurde um 1772 auf den Mauern eines Vorgängers aus dem Mittelalter erbaut. Auf der Gartenseite wird der Giebel noch heute durch eine Wappenkartusche der Familie Rutkowski-Pobog geschmückt. Zwischenzeitlich wurde das Herrenhaus im neogotischen Stil umgebaut, später jedoch wieder im barocken Stil zurückgeführt. An der Nordseite wurde ein Anbau hinzugefügt und Anfang des 20. Jh. ein Wasserturm aus Ziegelstein mit spitzem Zeltdach, der jedoch nicht recht zum restlichen Ensemble passen will. Das Anwesen wurde nach 2000 durch private Hand saniert.

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Ublick - Ublik, Ostpreussen - Polen

Der kleine Ort Ublik liegt ca. 10km nördlich von Orzysz (dt.: Arys) ca. 30km nördlich von Pisz (dt.: Johannesburg) und wurde 1539 gegründet. Das Gut wurde 1788 durch Gottlieb Daniel Kullak gegründet und verblieb bis in die 1930er (andere Quellen: 1920er) Jahre im Besitz der Familie Kullak-Ublick. Die letzten deutschen Besitzer waren die Gebrüder Engelmann. Um 1939 hatte der Ort ca. 320 Einwohner. Das Schloss wurde im 19. Jh. neobarock erbaut, jedoch im I. Weltkrieg stark beschädigt. Danach wurde es im neobarocken Stil wiederaufgebaut. 1945 wurde der Bau durch Brand erneut schwer beschädigt und erst in den 1960er Jahren unter Verwendung der alten Mauern nochmals aufgebaut. Vom einstigen neogotischen Gebäude ist nicht mehr viel zu erkennen. In ihm war zeitweise ein Erholungsheim untergebracht. Heute beherbergt das Gutshaus ein Restaurant und ein Hotel. Der Familienfriedhof ist im wiederhergestellten Schlosspark erhalten.

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Venedien/Venedig - Wenecja, Ostpreussen - Polen

Der kleine Ort mit seinem ehemaligen Gutshaus befindet sich ca. 15km südwestlich von Morag (dt.: Mohrungen) entfernt. 1336 erhielt ein Walther das von Seen umgebene und flutbedrohte Rittergut. Spätere Ordensritter verglichen die Lage des Gutes mit Venedig. Erst durch den oberländischen Kanal, der 1848-1871 gebaut wurde, legte das Land trocken. Ab 1466 gehörte das Gut dem Schatzmeister Thomas, der die Familie von Venedyer begründete. Durch Verkauf ging erst 1716 das Gut an Rudolf von Glaubitz. 1791 wurde das Anwesen an Major von Radecke weiterverkauft. Anfang des 19. Jh. brannte das Gut durch Blitzschlag zweimal ab. 1861 kauften die Brüder Ludwig und Traugott von Lücken das Gut. Sie führten den Betrieb in die Moderne. Durch Heirat ging das Anwesen an die Familie des Freiherrn Treusch von Butlar-Brandenfels. Hier verblieb es bis 1945. Zum Gut gehörten eine Mühle, ein Sägewerk und eine Ziegelei. Nach dem Krieg war es Sitz eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebes. Heute dient das ehemalige Herrenhaus als Wohnhaus und ist leidlich gut erhalten. Das Herrenhaus entstand in seinen ältesten Teilen im 17. Und 18. Jh. im klassizistischen Stil. Es wurde mehrfach umgebaut. 1865 wurde der Bau durch Anbauten und Hinzufügen einer weiteren Etage stark erweitert. Durch die verschiedenen Anbauten bietet das Gebäude aus jeder Blickrichtung ein völlig anderes Bild

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Warnikeim - Warnikajmy, Ostpreussen - Polen

Der kleine Ort Warnikajmy liegt nur etwa 17km nordwestlich von Ketrzyn (dt.: Rastenburg entfernt). Ursprünglich hieß der Ort Wannigkeim. Im 17.Jh. gehörte das Gut der Familie von Borcke. Im 18.Jh war das Gut im Besitz der Familie von Egloffstein. Um 1910 hatte Warnikeim ca. 140 Einwohner. Um 1916 erbaute der Besitzer Julius Freiherr von Braun eine burgähnliche Anlage nach den Entwürfen des Architekten Paul Engler aus Gerdauen als Herrenhaus erbauen (Klein-Marienburg). Die Burganlage war nicht größer als eine herkömmliche Gutsanlage. Die Ziegel für die Bauten kamen aus der eigenen gutseigenen Ziegelei. Eine Halle im Haupthaus war mit Motiven aus dem Nibelungen-Epos geschmückt. Es handelte sich um ein sehr eigentümliches Bauvorhaben: „Warnikeim war sicherlich die fantastischste Schöpfung der Wiederaufbauzeit im Ersten Weltkrieg“ (aus W.D. Wagner „Kultur im ländlichen Ostpreußen“). 1923 zog die Familie von Braun in das neue Gutshaus. 1929 musste das Gut auf Grund von wirtschaftlichen Schwierigkeiten an eine Bank verkauft werden. Das Gut wurde in kleinere Einheiten aufgeteilt und verkauft. 1931 verstarb Freiherr von Braun. Das Haupthaus und der Turm wurden 1934 trotz Protest abgerissen. Das Tor und Wirtschaftsgebäude sind erhalten geblieben.

 

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Wehlack - Skierki Wielki, Ostpreussen - Polen

Das ehemalige Gut liegt ca. 5 km südlich von Barciany (dt.: Barten) und wurde vermutlich bereits im 14. Jh. gegründet. Im 19. Und 20. Jh. gehörte das Gut den Grafen von Schwerin. Seit den 1890er Jahren war der Pächter des Gutes Freiherr Georg von der Goltz. Nach dem II. Weltkrieg wurde das Gutshaus als Wohnhaus für Arbeiter eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebes genutzt. Heute befindet es sich in Privatbesitz. Das bis heute erhaltene Gutshaus mit seiner Veranda und der zweiseitigen Treppe entstand um 1900. Das zentrale Gutshaus wurde um zwei Anbauten links und rechts erweitert, die jeweils mit einer Zierattika gekrönt sind

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Weissensee - Biel, Ostpreussen - Polen

Nur wenige Kilometer von Reszel (dt.: Rössel) liegt am Flüsschen Sajna (dt.: Zaine) auf einer kleinen Anhöhe das ehemalige Herrenhaus von Weißensee. Der kleine Ort gehörte zur Gemeinde Molditten (poln.: Moldyty) war bis in das 20. Jh. im Wesentlichen ein einziger großer Hof, in dem ca. 50 Einwohner wohnten. Das kleine, eingeschossige Herrenhaus wird durch einen flachen Mittelrisalit an der Vorder- und Rückseite und durch Eckfialen geschmückt. Es entstand in der 2. Hälfte des 19 Jh. 2020 waren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erkennbar. Wie häufiger zu erkennen, geht durch Modernisierungsmaßnahmen der eigentliche Charakter des ursprünglichen Hauses durch Isolierputz, moderne Fenster usw. verloren. Leider ließen sich über das Gut und dessen Bewohner bislang keine weiteren Fakten ermitteln.

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Wenzken - Wiecki, Ostpreussen - Polen

Das sehr schön sanierte ehemalige Gutshaus von Wenzken befindet sich ca. 7km nordöstlich von Wegorzewo (dt.: Angerburg) entfern an der Hauptstraße auf einem gepflegten Gelände. Das Gut wurde 1616 gegründet. Der Ort selbst wurde bereits im 16. Jh. durch Siedler aus Litauen und Masowien gegründet. Vom 19. Jh. bis in die 1930er Jahre war es im Besitz der Familie Contag. Im 1. Weltkrieg wurde das Haus nur leicht und im 2. Weltkrieg so gut wie gar nicht in Mitleidenschaft gezogen. Zwischen 1945 bis 1946 gingen durch Plünderungen leider viele Inneneinrichtungsgegenstände verloren. 1951-1952 wurde das Gebäude saniert und wurde als Heim für behinderte Kinder genutzt. In späteren Jahren war es sitz eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebes. Seit 1961 bis heute wird das zweigeschossige Gutshaus mit seinem flachen Dach als Schule genutzt. Das langgestreckte Gebäude wurde in der ersten Hälfte des 19. Jh. im neoklassizistischen Stil erbaut. Es sieht im Stil etwas uneinheitlich aus, was an den asymmetrisch angeordneten, breiten Risaliten an der Vorder- und Rückseite liegen mag. Auch die Attiken scheinen nicht ganz zum Gesamtbild zu passen. Der vorgezogene kleine Eingangsbereich wirkt unproportional in seiner Größe. Das Ostende wurde einst mit einer großen Terrasse geschmückt.

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Weskeim - Weskajmy, Ostpreussen - Polen (Lost Place)

Das ehemalige Gut liegt ca. 15km westlich von Bartoszyce (dt.: Bartenstein) entfernt versteckt auf einer Anhöhe außerhalb des Dorfes. Der ursprüngliche Name Weskayme geht vermutlich auf die prußischen Worte wessis ‚Reitschlitten‘ und caymis ‚Dorf‘ zurück. Das Rittergut wird bereits 1409 erwähnt. Es gehörte zu jener Zeit der Familie Baysen-Bazynski. Zeitweise war das Gut im Besitz der Familie von der Groeben. So war es nachweislich um 1640 im Besitz von Georg von der Groeben. Ende des 19. – Anfang des 20. Jh. war das Gut im Besitz der Familie Frommer und ab 1907 die Familie Borbstädt (wobei andere Quellen angeben, dass 1940 der Reichstagsabgeordnete Georg Frommer noch auf Weskeim gestorben ist). Nach dem 2. Weltkrieg war das Anwesen vermutlich Teil eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebes. Das Herrenhaus wurde ca. Ende des 19. Jh. auf den Grundmauern eines älteren Herrenhauses erbaut. Das eingeschossige Haupthaus mit seiner charakteristischen Eingangsnische und dem hohen Krüppelwalmdach wurde durch einen zweigeschossigen, schlichten Anbau ergänzt. 2020 stand das Haus leer. 

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Wiese - Barzyna, Ostpreussen - Polen

Nur ein paar Kilometer südwestlich von Paslek (dt.: Preußisch Holland) liegt versteckt im Wald die Ruine des einst mächtigen Herrenhauses von Wiese. 1310 wird Wiese als Rittergut erwähnt. Das Gut hatte viele Besitzer. Von 1562 bis 1829 war die Familie von Bodeck Herr über den Besitz. Sie ließ auch das Herrenhaus bauen. Um 1860 kaufte Otto Frankenstein das Gut. Um 1890 wurde der Besitz von Carl von Groeben übernommen. Nach dem Tod übernahm sein Sohn das Gut. Dieser kam im Volkssturm gegen die Rote Armee 1945 ums Leben. Nach 1945 war in dem Herrenhaus ein staatlicher Landwirtschaftsbetrieb untergebracht, der hier Wohnungen und Büros einrichtete. Auf Grund fehlender finanzieller Mittel wurde keine Sanierungsarbeiten vorgenommen und das Gebäude verfiel zusehends. In den 1980er Jahren war der Zustand so desolat, dass der Betrieb auszog. Seit dem stand das Haus leer. Es fand sich kein Käufer für die große Anlagen. Teile der noch erhaltenen Innenausstattung wurden nach Kwitajny (dt.: Quittainen) geschafft, wo das dortige Herrenhaus renoviert wurde. Noch 2001 dokumentierten Malgorzata Jackiewiecz-Garniec und Miroslaw Garniec in ihrem Buch „Schlösser und Gutshäuser im ehemaligen Ostpreußen ein verfallenes, aber noch rettbares Gebäude. Heute ist von dem Herrenhaus nur noch eine Ruine im dichten Unterholz erhalten. Das Herrenhaus stammt im ältesten Teil aus der Zeit um 1693 und wurde durch die vielen Besitzer immer wieder um- und ausgebaut. So zum Beispiel wurde es um 1786 erweitert und in der 2. Hälfte des 19. Jh. erneut umgebaut. Das war dem Herrenhaus anzusehen. Teile waren im neogotischen Stil mit Tudor-Elementen und andere Teile im Barockstil gestaltet. Zum Gutshaus gehörte ein berühmter Wintergarten.

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Wildenhoff - Dzikowo Ilawecki, Ostpreussen - Polen

Das Gut liegt nahe der Grenze zum Kaliningrader Gebiet im ehemalige Kreis Preußisch-Eylau (russ: Bagratjonowsk im heutigen Kaliningrader Gebiet) und geht zurück auf das prußische Dorf Ampunden, dass 1414 erstmals erwähnt wurde. 1491 wurde die Ansiedlung Paul Pregel überlassen, der bereits mehrere Güter besaß. 1535 wurde der Besitz an die Familie von Friedrich Truchsess von Waldburg als Lohn für militärische Leistungen gegeben. Diese Familie führte den Namen Wildenhoff ein und machten den Besitz zu ihrem Hauptsitz. Der letzte Erbe aus der Linie der Waldburgs, Gebhard Truchsess von Waldburg, starb 1664 in einem Duell. Seine Mutter Helene Dorothea heiratete 1656 in zweiter Ehe den Ersten Berater des Kurfürsten, Freiherr Otto von Schwerin. Nach dem Tode Gebhards übernahm Otto das Gut. Von da ab verblieb der Besitz in der Familie Schwerin. Friedrich Wilhelm von Schwerin erbte das Gut 1705. Er ließ 1707 das stattliche, zweigeschossige Schloss mit Mittelbau und Seitenflügeln und Mansarddach auf schon vorhandene alte Kellergewölbe aus der Ordenszeit im Stile des Barocks erbauen. Dem Hauptgebäude wurden links und rechts kleinere, einstöckige Pavillons und eine Terrasse hinzugefügt. Das Schloss lag an einem kleinen See. Der letzte Besitzer war Graf Otto von Schwerin, der im II. Weltkrieg noch 1945 an der Ostpreußischen Grenze viel. Am 17. Februar 1945 wurde das Anwesen durch die SS in Brand gesteckt und zerstört. Eine Spur des Bernsteinzimmers führt nach Wildenhoff, da hier Kunstwerke vor der herannahenden Roten Armee in Sicherheit gebracht wurden. Gezielte Grabungen in den 1960er Jahren brachten Überreste von eingemauerten Schätzen (u.a. Medaillen, Bilder, Porzellan) zu Tage, Das Bernsteinzimmer wurde nicht gefunden. Die Frau von Otto von Schwerin, Esther (1904-1985), hielt das Leben auf dem Gut vor dem II. Weltkrieg bis zur Flucht 1945 in dem Buch „Kormorane, Brombeerranken – Erinnerungen an Ostpreußen“ fest.

 

Willkamm - Wielewo, Ostpreussen - Polen (Lost place)

Das ehemaligen Gutes Willkamm (pol.: Wielewo) mit seinem versunkenen Herrenhaus liegt ca. 30km nördlich von Ketrzyn (dt.: Rastenburg) nahe der russischen Grenze. Willkamm wurde bereits 1409 gegründet und 1474 durch den Deutschen Orden an den Ritter Rautter vergeben. Bis 1945 verblieb das Gut in der Familie von Rautter. Zu dem Gut gehörte ein berühmtes Gestüt, dass Trakehner züchtete. Das Herrenhaus mit seinem mächtigen Mansarddach stammt aus dem Jahr 1797. Um 1920 erfolgten grundlegende Erweiterungen und Umbauten im Stile des Rokokos mit neoklassizistischen Elementen. Nach dem II. Weltkrieg war auf dem Gut ein staatlicher Landwirtschaftsbetrieb und Militär untergebracht. Das Herrenhaus verfiel nach der Wende und ist heute nur noch eine traurige Ruine – ein echter Lost Place.

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Windkeim - Windykajmy, Ostpreussen - Polen

Nur 3km südlich von Ketrzyn (dt.: Rastenburg) liegt auf einer kleinen Anhöhe am Ortsrand das ehemalige Herrenhaus Windkeim. Von 1920 bis 1945 war das kleine Gut im Besitz von Julius Kisker. Nach 1945 war das Herrenhaus im Besitz eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebes. Heute steht das Haus leer. Es befindet sich in Privatbesitz. Das einstöckige barocke Gutshaus mit seinem Mansarddach wurde 1768. Eine entsprechende Jahreszahl ist bis heute über dem Eingang zu erkennen. Auf der Gartenseite tragen Holzsäulen ein Schleppdach über einer Freitreppe. Nach Literaturangaben ist im Innern wohl noch ein alter Ofen erhalten.

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Woplauken - Woplawki, ostpreussen - Polen (Lost Place)

Das ehemalige Herrenhaus befindet sich ca. 2km nördlich von Ketrzyn (dt.: Rastenburg) entfernt. Das heutige Herrenhaus wurde erst um 1806 am Ort früherer Häuser, die durch Brand zerstört wurden, erbaut. Die noch heute ersichtliche harmonische Neorenaissanceform erhielt es um 1880 durch die Gutsherrin Anna Schmidt von Schmidtseck (geb. Gräfin Eulenburg auf Prassen). Noch heute sind Wirtschaftsgebäude erhalten. Nach 1945 beherbergte das ehemalige Gut einen staatlichen Landwirtschaftsbetrieb und in dem Gutshaus waren Büros und Wohnungen untergebracht. Heute ist das Gutshaus verlassen und verfällt mehr und mehr. Der einstige Gutspark existiert nicht mehr.

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Worienen - Woryny, Ostpreußen - Polen

Das Gut mit dem Schloss befand sich im ehemaligen Landkreis Preußisch Eylau (russ.: Bagratjonowsk), heute in Polen nahe der Grenze zu Kaliningrad westlich von Bartoszyce (dt.: Bartenstein). Das Gut wurde ursprünglich vom Deutschen Orden gegründet. Bis 1525 verblieb das Gut im Besitz des Deutschen Ordens und wurde dann an die Familie Lehndorff verliehen. Das Gut muss auch im Besitz der Familien von Tettau und von Bredow gewesen sein. Leider ließen sich trotz seiner Größe zum Schloss und seiner Entstehungsgeschichte kaum Informationen ermitteln. Das Schloss entstand vermutlich auf einer prußischen Festungsanlage. Es soll über eine Zentralheizung verfügt haben. Zu dem Schloss gehörte ein Reitstall, weitere Wirtschaftsgebäude und ein weitläufiger Park mit vielen Rotbuchen. Schon vor dem 2. Weltkrieg wurde das Schloss verlassen und deshalb eine Schule in ihm eingerichtet. Später war in einem Teil von 1932 bis 1933 ein Wehrertüchtigungslager dort untergebracht. Später wurde es zu einem Landjahrlager umgewandelt und blieb es bis 1945. Das Schloss hat den Krieg unbeschadet aber geplündert überstanden. Unmittelbar nach dem wurde hier ein Waisenhaus für deutsche Kinder eingerichtet. Danach blieb es ungenutzt und verfiel. In den 1970er Jahren wurde es dann vollständig abgetragen.

 

Workallen - Warkaly, Ostpreussen - Polen

Das ehemalige Gut liegt ca. 15km nordöstlich von Morag (dt.: Mohrungen), nahe bei Milakowo(dt.: Liebstadt) am Flüsschen Milakowka (dt.: Liebe). Inmitten eines verwilderten Parks liegt das verfallene neogotische Herrenhaus. Der Ort selbst wurde 1398 gegründet. Etwa um diese Zeit wurde wohl auch das Rittergut angelegt. Anfang des 20. Jh. gehörte das Anwesen der Familie Pelke. Um 1920 bis ca. 1930 war die Familie Warschau Besitzer des Gutes. Danach übernahm der Unternehmer Heinrich Pferdmenges das Gut. Er gründete in der Nähe eine Tuchfabrik. Das Herrenhaus wurde durch den Direktor der Tuchfabrik , Emil Franz Kallnischkies, bewohnt, der auch Verwalter des Gutes war. Das Gutshaus überstand den 2. Weltkrieg. Nach 1945 war hier ein staatlicher Landwirtschaftsbetrieb eingerichtet, der in dem Haus Wohnungen und Verwaltungsräume unterbrachte. 1989 wurde das Gut durch private Hand gekauft und erste Sanierungsarbeiten durchgeführt. Vermutlich wurden beim Renovieren statische Fehler begangen, so dass ein Teil des Gebäudes einstürzte. Seitdem steht das Haus leer und verfällt. Das Gutshaus entstand am Ende des 19. Jh. Zwei Türme mit Zinnen zieren den eher schlichten, eingeschossigen Bau.

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Wormen - Studzieniec, Ostpreussen - Polen

Das kleine, teilweise stark verfallene Herrenhaus liegt im Kreis Ketrzyn (dt.: Rastenburg) unweit von Korsze (dt.: Korschen) und ist nur über holprige Sandstraßen erreichbar. In den 1920er Jahren gehörte das Gut dem Georg von Fresin. Weitere Details ließen sich nicht ermitteln. Das klassizistische Gutshaus stammt aus der Mitte des 19. Jh. Leider wurde die ursprüngliche Gliederung durch zugemauerte und neue Fenster erheblich verändert. Die rechte Seite des Hauses ist teilweise eingestürzt. Die linke Hälfte dient als Wohnhaus. In unmittelbarer Nachbarschaft lassen sich noch Reste eines Parks erkennen.

 

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Woymanns, Woimans - Wojmiany, Ostpreussen - Polen

Der kleine Ort Wojmiany, zwischen Gorowo Ilaweckie (dt.: Landsberg) und Bagratjonowsk (dt.: Preußisch Eylau) nahe der Grenze zum russischen Kaliningrad gelegen, wurde um 1340 gegründet und führte den Namen Weymannsdorf, später auch Weißmannsdorf, Woymans und Woimans bis er 1939 in Woymanns „eingedeutscht“ wurde. Über die Geschichte des Gutes und des Gutshauses und dessen heutigen Zustand ließen sich keine Fakten ermitteln. Aus der Ansichtskarte von 1934 lässt sich ableiten, dass das Gut zu jener Zeit als Landjahrheim genutzt wurde und wohl nicht mehr im Besitz einer (Adels-) Familie war.

Zanderborken - Borki Sedrowskie, Ostpreussen - Polen

Das kleine ehemalige Gut liegt etwas abseits der Straße von Bartoszyce (dt.: Bartenstein) nach Bisztynek (dt.: Bischofstein), ca. 13km südlich von Bartoszyce. Im Ort findet sich ein verlassenes Gutshaus, dass leidlich gut erhalten ist. 1785 war das Gut im Besitz der Familie Kortzfleisch, 1820 von Strehlow und Rohde(?) und bis 1945 in der Familie Brieskorn. Der letzte deutsche Besitzer war Anton Brieskorn. Das Gut befasste sich um 1910 mit Pferde-, Rinder, Schafs- und Schweinezucht. Nähere Angaben zum Gutshaus, wie z.B. Baujahr und Bauherr, konnten nicht ermittelt werden. 

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Zohlen - Solno, Ostpreussen - Polen

Der kleine Ort Solno liegt nahe der Grenze zum russischen Kaliningrader Gebiet etwa 12km nordwestlich von Bartoszyce (dt.: Bartenstein) entfernt. Die Ansiedlung (damals Sollen) wurde bereits 1321 urkundlich erwähnt. Die Gegend war aber durch Prussen schon lange vorher besiedelt. Das Gut Zohlen entstand 1577 durch Verleihung des Gebietes an Simon Dittrich. Um 1807 gehörte das Gut dem Amtmann Fleischer. Nach der Napoleonzeit ging das Gut auf Grund wirtschaftlicher Schwierigkeiten an die benachbarte Familie von Oldenburg auf Beisleiden (poln.: Bezledy) über. Durch Heirat einer Tochter ging das Gut an die Familie v. d. Chevallerie und später an die Familie von der Trenck. Letzter Besitzer auf Zohlen war Karl von der Trenck, der 1963 verstarb. Das Gutshaus existiert nicht mehr. Leider konnten sich bislang keine weiteren Fakten zum Gutshaus ermitteln.

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